Was ist ein Berechtigungskonzept?
Ein Berechtigungskonzept legt verbindlich fest, wer in Ihrem Unternehmen auf welche Daten, Anwendungen und Systeme zugreifen darf und in welchem Umfang. Es übersetzt organisatorische Verantwortlichkeiten in konkrete Zugriffsrechte und macht diese nachvollziehbar und kontrollierbar. Statt Berechtigungen über die Jahre unkontrolliert wachsen zu lassen, schaffen Sie damit eine klare und dokumentierte Grundlage für den Umgang mit Zugriffen.
Warum ein Berechtigungskonzept so wichtig ist
Ungeregelte oder übermäßige Berechtigungen zählen zu den häufigsten Sicherheitsrisiken in Unternehmen. Hat ein Konto mehr Rechte als nötig, vergrößert das den Schaden, falls es kompromittiert wird. Gleichzeitig verlangt die DSGVO, dass personenbezogene Daten nur den Personen zugänglich sind, die sie für ihre Aufgabe benötigen. Ein sauberes Berechtigungskonzept setzt dieses Need-to-know-Prinzip um und unterstützt Sie dabei, gesetzliche und vertragliche Anforderungen nachweisbar zu erfüllen.
Unser Vorgehen Schritt für Schritt
- Bestandsaufnahme: Wir erfassen vorhandene Rollen, Zugänge und Berechtigungen
- Rollenmodell: Wir definieren Rollen entlang Ihrer Aufgaben und Verantwortlichkeiten
- Least Privilege: Wir reduzieren Rechte konsequent auf das Notwendige
- Absicherung: Wir ergänzen kritische Zugänge um Mehr-Faktor-Authentifizierung
- Prozesse: Wir verankern klare Abläufe für Onboarding, Änderungen und Offboarding
Dauerhaft sicher statt einmalig aufgeräumt
Ein Berechtigungskonzept ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Personen wechseln Aufgaben, neue Systeme kommen hinzu, Anforderungen ändern sich. Wir unterstützen Sie dabei, Berechtigungen regelmäßig zu prüfen und aktuell zu halten, damit Ihr Zugriffskonzept dauerhaft wirksam bleibt. So behalten Sie jederzeit den Überblick, wer in Ihrem Unternehmen worauf zugreifen darf.